Berechne die notwendige Absatzmenge mit Fixkosten geteilt durch (Preis minus variable Kosten). Ein Beispiel aus einer Bäckerei: 6.000 Euro Fixkosten, 3,20 Euro Preis, 1,20 Euro variable Kosten ergeben 6.000 geteilt durch 2,00 gleich 3.000 Stück. Jede Einheit darüber verdient. Diese Zahl erdet Marketingziele und macht sichtbar, welche Werbeaktionen wirklich tragen. Teile deine eigene Break-even-Zahl im Team, damit alle Maßnahmen auf sie einzahlen und nicht nur gut klingen.
Wenn du 50 Prozent Aufschlag auf 40 Euro Kosten schlägst, landest du bei 60 Euro Preis, aber deine Marge beträgt nur 33,3 Prozent vom Verkaufspreis. Leite deshalb aus gewünschter Marge den Preis rückwärts her. Willst du 40 Prozent Marge, teile Kosten durch (1 minus 0,40) gleich 40 geteilt durch 0,60 gleich 66,67 Euro. Diese Logik verhindert schleichende Unterdeckung, besonders bei schwankenden Materialpreisen oder wiederkehrenden Bündelangeboten.
Ein zehnprozentiger Rabatt erfordert oft deutlich mehr Absatz, um denselben Gewinn zu erreichen. Sinkt die Marge von 30 auf 20 Prozent, musst du rund 50 Prozent mehr verkaufen, um den absoluten Gewinn zu halten. Rechne vor jeder Aktion nach und bewerte nicht nur Umsatz, sondern Deckungsbeitrag. Kommuniziere intern klare Ziele und eine Obergrenze für Rabatte. So bleiben Kampagnen messbar, gesund und motivierend, statt kurzfristig laut und langfristig belastend.






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